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Legasthenie trifft auf Hypnose – ein besonderer Förderansatz bei SchoolsOut Riegelsberg

Autorenbild: Team SchoolsOut
Team SchoolsOut
vor 11 Minuten
8 Min. Lesezeit

Fachliche Legasthenieförderung, Lerncoaching und mentale Stärke miteinander verbinden

Kinder mit Legasthenie brauchen häufig weit mehr als zusätzliche Arbeitsblätter und noch mehr Wiederholungen. Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben können über einen längeren Zeitraum auch die Motivation, das Selbstvertrauen und die Einstellung zum Lernen beeinflussen.

Ein Kind kann sich sehr anstrengen und trotzdem mehr Fehler machen als andere. Es kann ein Wort zu Hause richtig schreiben und in einer Prüfung plötzlich unsicher werden. Es kann lesen können und trotzdem große Angst davor entwickeln, vor anderen laut vorzulesen.

Aus einem zunächst fachlichen Problem kann dadurch zusätzlich eine mentale Belastung entstehen.

Genau hier möchten wir bei SchoolsOut – Profi-Nachhilfe & mehr in Riegelsberg ansetzen.

Unser Coach hat sich darauf spezialisiert, seine Qualifikation als Diplomierter Legasthenietrainer mit Lerncoaching sowie ergänzenden mentalen Methoden aus dem Bereich der Hypnose zu verbinden.

Dabei verfolgen wir einen klaren Grundsatz:

Fachlich fördern. Mental stärken. Individuell begleiten.

Ein besonderer Förderansatz in der Region

Mit unserem neuen Schwerpunkt gehen wir bei SchoolsOut Riegelsberg einen besonderen Weg: Unser Coach verbindet seine Qualifikation als Diplomierter Legasthenietrainer mit Lerncoaching und ergänzenden mentalen Methoden aus dem Bereich der Hypnose.

Damit entsteht ein in dieser Kombination außergewöhnliches Förderkonzept für die Region, bei dem nicht nur Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben betrachtet werden. Ebenso wichtig sind für uns die individuellen Lernerfahrungen des Kindes, sein Selbstvertrauen, seine Motivation und mögliche negative Lernmuster.

Unser Ansatz verbindet drei Bereiche:

Fachliche Legasthenieförderung + Lerncoaching + mentale Stärkung durch hypnotische Methoden

Dabei bleibt die fachliche Förderung immer die Grundlage. Hypnose soll Legasthenie ausdrücklich nicht „wegzaubern“ oder ersetzen. Sie wird als ergänzender Baustein verstanden, um beispielsweise Entspannung, Selbstvertrauen, positive Vorstellungen und einen besseren Umgang mit belastenden Lernsituationen zu unterstützen.

Legasthenie findet nicht nur auf dem Papier statt

Bei einer Legasthenie stehen zunächst Schwierigkeiten beim Lesen und/oder Schreiben im Vordergrund. Für ein betroffenes Kind können daraus jedoch mit der Zeit ganz andere Herausforderungen entstehen.

Stellen wir uns beispielsweise ein Kind vor, das über einen längeren Zeitraum immer wieder schlechte Erfahrungen mit Diktaten macht.

Es lernt. Es übt. Es gibt sich Mühe.

Trotzdem ist die nächste Arbeit wieder voller Fehler.

Irgendwann denkt das Kind vielleicht nicht mehr:

„Dieses Wort fällt mir schwer.“

Sondern:

„Ich kann kein Deutsch.“

Später wird daraus möglicherweise:

„Ich kann das sowieso nicht.“

Solche Gedanken können sich festigen und das weitere Lernen zusätzlich erschweren. Das Kind erwartet einen Misserfolg bereits, bevor die Aufgabe überhaupt begonnen hat.

Es kann eine Art Kreislauf entstehen:

Aufgabe → negative Erwartung → Anspannung → Unsicherheit → Fehler → Enttäuschung → noch stärkere negative Erwartung

Genau deshalb möchten wir nicht ausschließlich auf die Fehler eines Kindes schauen.

Wir möchten das Kind hinter den Fehlern sehen.

Die erste Säule: qualifizierte Legasthenieförderung

Die Grundlage unseres Ansatzes bleibt eine gezielte fachliche Förderung.

Unser Coach ist Diplomierter Legasthenietrainer und bringt diese fachliche Qualifikation gezielt in die Arbeit mit Kindern mit Legasthenie ein.

Dabei geht es nicht darum, einem Kind einfach möglichst viele Aufgaben vorzulegen.

Vielmehr muss zunächst betrachtet werden:

Wo steht das Kind?

Welche Schwierigkeiten bestehen?

Welche Fähigkeiten sind bereits vorhanden?

Wo liegen seine persönlichen Stärken?

Welche Bereiche benötigen eine gezielte Förderung?

Und welche Vorgehensweise passt zu genau diesem Kind?

Denn Legasthenie ist individuell – und genauso individuell sollte auch die Förderung sein.

Ein Kind benötigt möglicherweise andere Schwerpunkte und Strategien als ein anderes Kind, obwohl beide unter dem Begriff Legasthenie gefördert werden.

Deshalb gilt für uns:

Nicht einfach mehr üben – sondern gezielter fördern.

Die zweite Säule: Lerncoaching

Unsere fachliche Arbeit wird zusätzlich durch Kenntnisse aus dem Bereich Lerncoaching ergänzt.

Mit der Fortbildung „Lerncoaching als Unterstützung bei einem Legasthenietraining“ wurde dieser Bereich nochmals gezielt erweitert.

Die absolvierte Fortbildung umfasste 50 Studienstunden beziehungsweise 1,5 ECTS-Punkte.

Lerncoaching eröffnet einen zusätzlichen Blick auf das Lernen.

Denn nicht nur die Frage

„Was kann das Kind noch nicht?“

ist entscheidend.

Ebenso wichtig können Fragen sein wie:

Wie lernt dieses Kind?

Welche Strategien helfen ihm?

Was motiviert es?

Wie geht es mit Fehlern um?

Wie organisiert es sein Lernen?

Welche Erfahrungen hat es bisher mit Schule gemacht?

Und was denkt das Kind eigentlich über seine eigenen Fähigkeiten?

Gerade der letzte Punkt kann von großer Bedeutung sein.

Ein Kind, das über Jahre erlebt hat, dass ihm etwas schwerfällt, kann irgendwann beginnen, seine Schwierigkeiten mit seiner gesamten Persönlichkeit zu verbinden.

Dann heißt es nicht mehr:

„Rechtschreibung fällt mir schwer.“

Sondern:

„Ich bin schlecht.“

Lerncoaching kann dabei helfen, solche Sichtweisen zu hinterfragen und gemeinsam neue Lernstrategien und positive Erfahrungen aufzubauen.

Die dritte Säule: mentale Arbeit und Hypnose

Hier beginnt der zusätzliche Bereich, auf den sich unser Coach spezialisiert hat.

Die Verbindung von Legasthenieförderung und mentalen Methoden aus dem Bereich der Hypnose eröffnet eine weitere Perspektive.

Dabei möchten wir eines ausdrücklich klarstellen:

Wir hypnotisieren keine Legasthenie weg.

Hypnose ersetzt weder eine qualifizierte Legasthenieförderung noch das gezielte Training von Lesen und Schreiben.

Sie wird bei uns als ergänzender mentaler Baustein verstanden.

Dabei können beispielsweise Themen wie Entspannung, Selbstvertrauen, Aufmerksamkeit, positive Vorstellungen und der Umgang mit negativen Lernerfahrungen eine Rolle spielen.

Unser Ziel ist also nicht, einem Kind zu suggerieren:

„Du hast keine Legasthenie mehr.“

Vielmehr kann mentale Arbeit beispielsweise dabei ansetzen, aus einem festgefahrenen Gedanken wie

„Ich kann das sowieso nicht.“

nach und nach eine neue Haltung entstehen zu lassen:

„Ich darf Fehler machen.“

„Ich kann lernen.“

„Ich kann Strategien nutzen.“

„Ich kann Fortschritte machen.“

„Ich kann das schaffen.“

Was verstehen wir unter Hypnose?

Beim Begriff Hypnose denken viele Menschen zunächst an Showhypnose oder daran, dass ein Mensch vollständig die Kontrolle verliert.

Das entspricht nicht dem Ansatz, den wir im Rahmen unserer Förderung verfolgen.

Für uns stehen vielmehr fokussierte Aufmerksamkeit, Vorstellungskraft, Entspannung und Suggestion im Mittelpunkt.

Kinder kennen intensive Zustände der Aufmerksamkeit häufig bereits aus ihrem Alltag.

Ein Kind kann beispielsweise so sehr in ein Spiel, eine Geschichte oder seine Fantasie vertieft sein, dass die Umgebung für einen Moment in den Hintergrund tritt.

Mentale Übungen können diese Fähigkeit zu Vorstellung und Konzentration aufgreifen.

Ein Kind könnte beispielsweise lernen, sich eine schwierige schulische Situation zunächst in einem ruhigen und positiven Rahmen vorzustellen: Es sitzt vor einer Aufgabe, nimmt sich Zeit, wendet seine erlernten Strategien an und lässt sich durch einen Fehler nicht sofort aus der Ruhe bringen.

Das Ziel ist dabei nicht Perfektion.

Das Ziel ist eine andere Erfahrung:

„Eine schwierige Aufgabe bedeutet nicht automatisch, dass ich scheitern werde.“

Negative Lernmuster verändern

Dieser Bereich ist für unseren neuen Ansatz besonders interessant.

Ein Kind, das sehr häufig Misserfolge erlebt hat, kann schon vor einer Aufgabe mit Stress reagieren.

Das Arbeitsblatt liegt noch verdeckt auf dem Tisch und innerlich steht bereits fest:

„Das kann ich nicht.“

Dadurch kann eine negative Erwartung entstehen, die das eigentliche Lernen zusätzlich belastet.

Vereinfacht könnte ein solcher Kreislauf so aussehen:

Negative Erfahrung → negative Erwartung → Anspannung → Unsicherheit → Vermeidung → weitere negative Erfahrung

Unser Ziel ist es, diesem Kreislauf neue Erfahrungen entgegenzusetzen:

Ruhe → Strategie → ausprobieren → kleine Erfolge erkennen → Selbstvertrauen → Motivation → weiterlernen

Das geschieht selbstverständlich nicht innerhalb einer einzigen Sitzung.

Veränderung ist ein Prozess.

Und genau deshalb möchten wir fachliches Training, Lerncoaching und mentale Arbeit miteinander verbinden.

Milton H. Erickson – der berühmte Hypnosetherapeut hatte selbst Legasthenie

Eine besonders interessante Verbindung zwischen Legasthenie und Hypnose findet sich in der Lebensgeschichte von Milton H. Erickson (1901–1980).

Erickson war amerikanischer Psychiater und wurde zu einem der bedeutendsten Wegbereiter der modernen klinischen Hypnose.

Was viele Menschen nicht wissen:

Milton H. Erickson hatte selbst Legasthenie.

Biografische Darstellungen des deutschen Psychologen und Hypnoseforschers Burkhard Peter beschreiben Erickson ausdrücklich als Legastheniker. Peter berichtet auch von Ericksons Schwierigkeiten mit bestimmten Buchstaben und von Erfahrungen, die später im Zusammenhang mit seinen frühen spontanen autohypnotischen Erlebnissen betrachtet wurden.

Erickson beschäftigte sich später intensiv mit Hypnose und Autohypnose. Gemeinsam mit Ernest L. Rossi veröffentlichte er 1977 im American Journal of Clinical Hypnosis einen Fachartikel über seine eigenen autohypnotischen Erfahrungen.

Gerade diese Lebensgeschichte finden wir bemerkenswert:

Ein Mensch, der selbst Schwierigkeiten aufgrund einer Legasthenie kannte, wurde später zu einer der prägendsten Persönlichkeiten der modernen Hypnose.

Das bedeutet allerdings ausdrücklich nicht, dass Erickson seine Legasthenie einfach „weghypnotisiert“ hat.

Seine persönliche Geschichte ist kein wissenschaftlicher Beweis dafür, dass Hypnose Legasthenie heilen kann.

Aber sie zeigt etwas anderes, das für unsere Arbeit mindestens genauso wichtig ist:

Eine Legasthenie sagt nichts darüber aus, welches Potenzial in einem Menschen steckt.

Was sagt die Wissenschaft?

Auch hier ist uns eine klare und seriöse Kommunikation wichtig.

Für die Förderung von Legasthenie gibt es wissenschaftliche Untersuchungen, die positive Effekte gezielter Lese- und Schreibinterventionen zeigen.

Für die spezifische Behauptung, Hypnose könne Legasthenie heilen, gibt es dagegen keine ausreichende wissenschaftliche Grundlage.

Deshalb geben wir ein solches Versprechen ausdrücklich nicht.

Hypnose betrachten wir als ergänzende Methode für die mentale Ebene, nicht als Ersatz für die eigentliche Förderung.

Das ist ein entscheidender Unterschied.

Wir sagen nicht:

❌ „Hypnose beseitigt Legasthenie.“

Unser Ansatz lautet:

✓ „Wir fördern fachlich und stärken gleichzeitig die mentalen Ressourcen des Kindes.“

Hypnose und neue Verknüpfungen im Gehirn

Auch Aussagen über das Gehirn sollten aus unserer Sicht vorsichtig getroffen werden.

Unser Gehirn besitzt die Fähigkeit, sich durch Erfahrungen und Lernen zu verändern. Diese Anpassungsfähigkeit wird als Neuroplastizität bezeichnet.

Daraus sollte jedoch nicht die vereinfachte Behauptung entstehen, Hypnose könne das Gehirn eines Kindes mit Legasthenie gezielt „neu verdrahten“ und dadurch die Legasthenie beseitigen.

Das wäre wissenschaftlich zu weitgehend.

Für unsere Arbeit ist vielmehr eine andere Frage entscheidend:

Was passiert, wenn ein Kind wieder entspannter, konzentrierter und mit mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten lernen kann?

Genau hier sehen wir die mögliche Verbindung zur fachlichen Förderung.

Denn mentale Stärke ersetzt das Lernen nicht.

Sie kann aber dabei helfen, bessere Voraussetzungen für Lernen zu schaffen.

Drei Säulen – ein gemeinsames Ziel

Unser neuer Ansatz lässt sich deshalb auf drei Säulen reduzieren:

1. Legasthenietraining

Fachliche und individuell abgestimmte Förderung des Lesens und Schreibens.

2. Lerncoaching

Lernstrategien entwickeln, Motivation stärken, Lernorganisation verbessern, mit Fehlern umgehen und eigene Stärken erkennen.

3. Mentale Arbeit und Hypnose

Entspannung unterstützen, positive Vorstellungen nutzen, Selbstvertrauen stärken und belastende negative Lernmuster bearbeiten.

Diese drei Bereiche sollen nicht miteinander konkurrieren.

Sie sollen sich sinnvoll ergänzen.

Nicht die Legasthenie hypnotisieren – sondern das Kind stärken

Dieser Satz beschreibt unsere Haltung besonders gut.

Wir möchten keinem Kind versprechen, dass seine Schwierigkeiten durch Hypnose einfach verschwinden.

Wir möchten vielmehr erreichen, dass ein Kind neben einer professionellen fachlichen Förderung wieder Vertrauen in seine eigenen Möglichkeiten entwickelt.

Denn hinter einer Legasthenie steht immer ein Kind mit individuellen Fähigkeiten, Interessen, Talenten und einer eigenen Persönlichkeit.

Vielleicht hat dieses Kind bereits hundertmal gehört:

„Du musst einfach mehr üben.“

Wir möchten zusätzlich fragen:

„Was brauchst du, damit Lernen für dich besser funktionieren kann?“

Genau darin sehen wir den Mehrwert unseres neuen Ansatzes.

Ein neuer Weg der Förderung bei SchoolsOut Riegelsberg

Wir möchten damit bewusst über klassische Nachhilfe hinausgehen. Unser Ziel ist nicht einfach, mit einem Kind mehr zu üben. Wir möchten herausfinden, wie dieses eine Kind am besten lernen kann und was es zusätzlich braucht, um wieder Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.

Unser Coach verbindet dafür seine Qualifikation als Diplomierter Legasthenietrainer mit Lerncoaching und ergänzenden mentalen Methoden aus dem Bereich der Hypnose.

Damit entsteht ein in dieser Kombination außergewöhnliches Förderkonzept für die Region.

Dabei steht nicht die Methode im Mittelpunkt.

Nicht die Diagnose.

Nicht die Schulnote.

Im Mittelpunkt steht das Kind.

Deshalb lautet unser Grundgedanke:

Nicht die Legasthenie hypnotisieren – sondern das Kind stärken.

Fachlich fördern. Mental stärken. Individuell begleiten.

Mit dieser besonderen Verbindung aus Legasthenietraining, Lerncoaching und mentalen Methoden erweitern wir unser Angebot in Riegelsberg um einen Ansatz, der das Kind als Ganzes in den Mittelpunkt stellt.

Denn erfolgreiche Förderung bedeutet für uns nicht ausschließlich, dass ein Wort am Ende richtig geschrieben wird.

Erfolgreiche Förderung bedeutet auch, wenn ein Kind irgendwann wieder sagen kann:

„Ich traue mir das zu.“

„Ich darf Fehler machen.“

„Ich kann lernen.“

„Ich kann das schaffen.“

💙 SchoolsOut – Profi-Nachhilfe & mehr | Riegelsberg

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